Wer Geld braucht, der geht meistens Arbeiten. So ist es im wirklichen Leben und meistens auch in Second Life.
Nicht zuletzt deswegen spielt auch Rick jetzt bei SLS Schalke. Doch es gibt noch andere, und zum Teil auch bequemere Wege um leicht an Lindendollar (L$), der Währung von Second Life, zu kommen. Ein Weg davon ist das sogenannte “Campen”, bei dem sich der Avatar für eine bestimmte Zeit auf einen Fleck setzt und nach dieser Zeit einen Betrag, meistens im Bereich von 1-3 L$, gutgeschrieben bekommt. Schön und gut, das ganze klang auch interessant für Rick, der, wie alle, ohne Geld in Second Life kam und noch auf sein Gehalt von SLS Schalke wartet, was aber auch klar ist, schließlich ist er erst seit einer Woche unter Vertrag.
Also machte sich Rick auf, um die Welt in Second Life kennen zu lernen und durch das Campen sich einige L$ zu verdienen. Gestern kam Rick in die SKYLA MALL, in deren Eingangshalle ein rießiges FREE TIBET Schild hängt. Nebenbei kann man aber angeblich auch Geld verdienen – durchs Campen. 1 L$ für 20 Minuten zumsitzen, gar nicht schlecht, nur klappte das weder gestern noch heute so recht. Da aber Rick kein schüchtener Mensch ist, sprach er darauf sofort einen Camper an, bei es anscheinend klappte mit dem Geld verdienen. Leider sprach der nur englisch, aber immerhin verstand Rick soviel, dass jetzt weiß, dass man, um beim Campen L$ zu verdienen, man erst einmal echtes (!) Geld an Linden Lab zahlen muss. Oha.
Warum das ganze? Eine sehr sehr gute Frage, wie Rick findet. Warum soll man erst echtes Geld bezahlen, das viel mehr wert ist, wie dieses lausigen L$, um dann die Chance zu haben eben diese L$ zu verdienen? Merkwürdig … wie aber ein Großteil von Second Life nunmal ist …
Achja, im Moment verdient Rick Geld. Man höre und staune durch das Campen … 1 L$ für 20 Minuten … wenigstens hier klappts, wenn auch nicht regelmäßig ..
